3. Petersberg
Das Chorherrenstift auf dem Lauterberg (Petersberg) ist eine Gründung der Wettiner. 1124 stiftete Graf Dedo IV. das Kloster als Grablege seiner Familie. Im gleichen Jahr starb er jedoch auf der Wallfahrt nach Jerusalem. Sein Bruder Konrad vollendete die Klostergründung. Konrad der Große trat 1156 selbst als Mönch in dieses Kloster ein und verstarb hier.

1.Wettin
Der Ort gab einem der bedeutendsten deutschen
und europäischen Fürstenhäuser seinen Namen. Bereits im 10. Jahrhundert stand hier an strategisch wichtiger Stelle im Gau Nudzici eine Reichsburg.Zu jener Zeit kam die Familie der
Bukonen (de Bucizi) nach Wettin. Im 12. Jahrhundert baute Konrad der Große die Reichsburg zur Eigenburg aus und begründete damit die Grafschaft Wettin. Seit dem 15. Jahrhundert wurde die gesamte Verwandtengruppe als „Wettiner“ bezeichnet.
2. Mücheln
In Mücheln steht die einzige erhaltene Templerkapelle auf deutschem Boden (erbaut um 1270). Die Niederlassungdes
Templerordens wurde im 13. Jahrhundert durch Wettiner gegründet. Dietrich I.,
Graf von Brehna und Wettin,
schenkte um 1240 seinem
Sohn Dietrich II. das Gut Mücheln. Dieser brachte das Anwesen in den Templerorden ein.
5. Brehna
Eine Grafschaft Brehna ist 1053 erstmals erwähnt. Die Brüder Thimo und Gero (Söhne Dierich
II.) erscheinen auf einer Urkunde
als “Grafen v. Brehna”. Damit ist
erstmals in der Geschichte der Adelsfamilie der Grafentitel
belegt.
4. Landsberg
Bereits für das 10. Jahrhundert ist in Landsberg eine Reichs burg
belegt (Burg “Holm”). Sie war die zentrale Burg des Gau
Siusile und Sitz der Markgrafen
der Ostmark und der Lausitz. 1017
wurde der Wettiner Dietrich II.
mit dem Gau Siusile und 1034 mit
der Mark Lausitz belehnt. Erstmals
war ein Wettiner Markgraf.
6. Zörbig
Für 961 ist die Reichsburg Zurbici (Zörbig) erwähnt. Sie
ist eine der frühen Wirkungsstätten der Wettiner. Der Burgward Zitici gehörte schon
seit Thimo von Kistritz (Graf
von Brehna) in den Besitz der
Wettiner.