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Zörbig Schloss, Stadt und Amt einst Besitztum der Wettiner 961 als Civitas Curbici in einer Urkunde Kaiser Ottos I. genannt entwickelte sich im 10. Jahrhundert aus einer Anlage slawischen Ursprungs die Burg Zörbig, zu dieser Zeit ein strategisch wichtiger Punkt im Gebiet zwischen Saale und Mulde. Frühe Nachrichten belegen, dass Zörbig, die Burg und die sich in ihrem Schutze befindliche Ortschaft, Hauptort eines Burgwards war, aus dem das Amt Zörbig hervorging. Der runde, weithin sichtbare Burgturm (Baukern im 13. Jahrhundert, höher gebaut nach 1560) und Mauerreste mit Wehrgang zeugen von den frühen Verteidigung-sanlagen. Zörbig, kaiserliches Besitztum, gelangte schon im 10. Jahrhundert erst als Lehen, dann als freies Eigentum in den Besitz der Wettiner und gehörte
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wenn es in der frühen Zeit nicht gerade an andere Herren verpfändet war, bis 1815 zu Sachsen. Das Zörbiger Wappen auch im Fürstenzug zu Dresden vertreten zeigt, wie das Wappen der Markgrafen zu Landsberg, zwei blaue Streifen in goldenem Feld. Die erstbelehnten Besitzer aus dem Stamme Buzizi nannten sich bis zu Konrad dem Großen Burggraf von Zörbig.Zwei von ihnen Dedi 1009 und Dietrich 1034 fielen politisch motivierten Mordanschlägen zum Opfer. Mit der Verschiebung der Reichsgrenze nach Osten verlor Zörbig an strategischer Bedeutung, doch sollte die Burg, |
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