später das Schloss, verwaltet von einem Amthauptmann, so gehalten sein, dass der Landesherr hier jederzeit Aufenthalt nehmen konnte.Durch eine Erbteilung gehörte Zörbig 1485 zur albertinischen Linie,1656-1738 wurden Schloss, Stadt und Amt von den Merseburger Herzögen regiert, von 1692-1715 Residenz des Herzog August von Sachsen-Merseburg-Zörbig.Veranlasst durch starke Schäden im 30jährigen Krieg begann der Herzog den Bau eines neuen Schlosses. In diesem war von 1790 bis 1943 (also auch in preußischer Zeit) ein Amtsgericht untergebracht). Jetzt befindet sich im Zörbiger Schloss das Heimatmuseum, die Stadtbibliothek sowie Bürger- und Vereinsräume.

 

Gleichzeitig ist das historische Stadt-archiv darin untergebracht. Die ständige Ausstellung des Museums beginnt mit der Ur- und Frühgeschichte, sie setzt sich über die slawische Besiedlung im 9. Jahrhundert mit der Stadtgeschichte von 961 bis 1900, thematisch untergliedert in Amtssitz, Stadtentwicklung im 18./19. Jahrhundert, Ackerbürgerstadt Zörbig, Handwerk und Industrie fort. Ein Raum ist Leben und Werk des Kinderbuchautors Victor Blüthgen gewidmet. Zusätzlich gibt es temporäre Ausstellungen unterschiedlicher Thematik.

 

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